Close your eyes…. pretend this is not happening.

Bauchschmerzen. Schlaftabletten. Augenringe .schlechte Laune. glasige Augen. Ein Tränensee.Sehnsucht.Missverständnisse. so viel ungesagtes.Küsse. zu viel von allem.Verdrängen. Exzess. neue Drogen. Realität das alte Bauchweh der Geschmack auf meinen Lippen und die kleinen bittersüßen Pillen für traumlose Nächte.

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Die Netten

Voilà: eine erschöpfende Abhandlung über ein viel beklagtes Phänomen.

Frauen stehen bekanntlich auf Arschlöcher. Die lieben, netten Kumpeltypen, die zuhören können? Missbraucht als emotionaler Mistkübel, von Anfang an chancenlos. Das Netz ist voll von ihren Klagen – zu Recht. Es ist eines der großen Themen der Menschheit. Und ich bin nun einmal zutiefst überzeugt, den dreihunderttausendundzwei Erörterungen der Problematik eine dreihunterttausendunddritte hinzufügen zu müssen – um eine umfassende Übersicht über die verschiedenen Erklärungen zu liefern. Und um erst einmal zwei hartnäckige Irrtümer zu beheben.

 

Irrtum Nr. 1:
Dieses Phänomen ist ein rein weibliches.

 

Ich meine, kommt schon, Burschen. Bei euch läuft das nicht anders. Klar, ihr geizt vielleicht weniger mit Geschlechtsverkehr, aber wer ist es, dem ihr letztlich immer wieder mit Haut und Haar verfallt? Doch auch eher nicht das liebe Mädel. Sondern die Femme Fatale. Ihr wollt das doch, das Komplizierte, Kokette, Kapriziöse. Ihr wollt das Drama. Ihr wollt heiß-kalt. Ihr wollt manipulative Biester. Wäre es nicht so, würdet ihr nicht so viel darüber jammern, würdet ihr nicht so oft bei denen landen. Denn: dass es keine Alternative gibt, ist nicht wahr. Das Folgende wird also überwiegend aus weiblicher Sicht geschildert, ist aber umgekehrt das Gleiche in grün.

 

Irrtum Nr. 2:
Dieses Phänomen ist auch nur ansatzweise bemerkenswert, da mysteriös.

 

Das Alles ist in etwa so geheimnisvoll wie der Stau zu Ferienbeginn und die Geldknappheit am Monatsende. Die Gründe sind zahlreich und offensichtlich. Sie werden im Folgenden nur aus Auflistungsleidenschaft und der Übersichtlichkeit halber angeführt, nicht etwa, weil ich glaube, euch da etwas weltbewegend Neues zu erzählen. Nicht alle davon mögen auf alle von uns zutreffen, viele sind hässlich, einige traurig, die meisten erbärmlich und manche gar nicht so unplausibel.

 

Nach dieser rekordverdächtig langen Einleitung als endlich ran ans Eingemachte –
7 Gründe, warum niemand die Netten nimmt.

 

1.) Masochismus

Damit wäre eigentlich auch schon das Wesentliche gesagt. Aber, wenn wir schon dabei sind – auch andere Gründe sind denkbar.

2.) Zu schön, um wahr zu sein.

Wir schließen von uns selbst auf andere und können deshalb einfach nicht glauben an ein Übermaß an Nettigkeit. Irgendwo müssen sie doch sein, die dunklen Flecken auf der weißen Weste und wenn bis jetzt noch nichts davon zu sehen war, dann heißt das nur, dass uns diese unliebsame Entdeckung erst bevorsteht – aber erst zu einen Zeitpunkt, an dem wir endgültig eingelullt durch so viel Sensibilität jegliche Wachsamkeit aufgegeben haben und am verletzlichsten sind. Das Warten darauf hängt wie ein Damokles-Schwert über der Beziehung. Beim Grunzen des Höhlenmenschens wissen wir wenigstens, woran wir sind. Allzu sanftes Gesäusel hingegen klingt eher nach dem Wolf, der Kreide gefressen hat. Darunter fällt auch

2.) a.) Niemand mag einen Heuchler.

Ich warte zum Beispiel immer noch auf den Mann, der sich partnerschaftlich benimmt, einfach aus seinem eigenen inneren Bedürfnis heraus, nicht wie der letzte Affe daher zu kommen und nicht um sich bei der Weiblichkeit einzuschleimen. Tatsache ist, dass all die Nettigkeiten tatsächlich weitgehend Heuchelei zu sein scheinen, sonst würdet ihr nicht dauernd ausbleibende Gegenleistungen einklagen. Tugend ist sich nämlich selbst ihr Lohn und ihre Unbedanktheit für sie daher nahezu konstituierend.

Merke: Lieber das Schaf im Wolfspelz als der Wolf im Schafspelz.

3.)“Du bist zu gut für mich.“

Wir selbst sind nämlich nicht immer gar so arg nett und neben Herrn Halb-Schon-Heilig daher quasi verdammt zu einem Leben voller Minderwertigkeitskomplexe und Schuldgefühle. Außerdem werden beim eventuellen Auseinandergehen der Verbindung sicher wir die Bösen sein. Ja, denn wir müssen auch ein bisschen an die Zukunft denken, wenn dann im Beziehungsalltag allmählich der Rosenkrieg ansteht, in dem wir die jeweiligen Verfehlungen der Vergangenheit gegeneinander aufrechnen, wozu uns der Nette einfach zu wenig Munition liefert.

Merke: „Du bist zu gut für mich“ ist mehr als eine fadenscheinige Ausflucht. „Du bist zu gut für mich“ ist ein ziemlich triftiges Argument.

4.) Wo bleibt das Feuer?

Nette Menschen bieten zu wenig Reibungsflächen. Durch Reibung enstünde aber Hitze und die wäre bekanntlich nicht schlecht fürs Liebesleben.

Merke: Was sich liebt, das neckt sich. – Was sich fickt, das fetzt sich.

5.) Die Logik des Marktes.

Je höher das Angebot, desto niedriger der Preis. Und was nichts kostet, ist nichts wert. Wer nett ist, ist freigiebig mit Zuwendung und Zuneigung = haut zu viel davon auf den Markt und das ist kontraproduktiv, weil:

5.)a.)Wir brauchen die Herausforderung.

Was wir betreiben, ist nicht die „Suche nach der verlorenen Hälfte“, wie in der alten Sage. Es ist ein verdammter Sport. Es geht um Ego-Bestätigung. Und der Sprung vom Fünf-Meter-Brett ist besser für das Ego als der Sprung vom Beckenrand. Wir wollen gar keinen, der es uns leicht macht, ihn zu lieben. Denn nur so können wir die Liebe als Leistung verbuchen. Das Arschloch wird uns niemals Sicherheit geben, das Gefühl, dass uns sein Herz gehört = das Spiel darum, die Jagd danach hört nie auf. Und das ist, was wir eigentlich wollen.

5.b.) Wir brauchen die Auszeichnung.

Wer wirklich nett ist, ist es in der Regel meistens und zu allen, auch aus einem gewissen Gefühl für Gerechtigkeit heraus, das zur Nettigkeit einfach dazu gehört. Wenn also jemand, der nett ist, etwas Nettes zu uns sagt, ist das nichts Besonderes. Das Arschloch hingen inspiriert immer zur reizvollen Phantasie: Ja, zu allen anderen ist er grauslich, aber zu mir…

Merke: Die Logik des Marktes ist, wenn nicht gerade auf Schweinebäuche angewandt, einfach nur abartig, scheint aber trotzdem ziemlich tief in unserer Art verankert zu sein.

6.) Sklavenmoral ist unsexy

Steinigt mich nicht, das sage nicht ich, das sagt Nietzsche. (So ungefähr.) Schönheit, Stärke oder Geist sind eben nicht jedem gegeben. Und Nietzsches Theorie zufolge ist Moral nichts als ein Erpressungsmittel, das sich die Zukurzgekommenen ausgedacht haben, um den von der Natur Bevorzugten doch noch irgendwie am Zeug zu flicken, um sich einen Maßstab zu schaffen, dem sie selbst auch genügen können. Andersherum gesagt: Wer sich rücksichtslos benimmt, muss ganz schön überzeugt sein von der eigenen Liebenswürdigkeit. Und das mit der sich selbsterfüllenden Prophezeiung hat noch jedes Mal funktioniert.

Merke: Wer nett ist, hat’s nötig.

Soweit zu den gängigen Erklärungsmodellen. Ich habe sie hier nur gesammelt. Manche mögen mehr zutreffen, andere weniger. Alle aber stützen sie die Schönheit des Systems: die liegt nämlich darin, dass wir uns gegenseitig in der Regel verdienen. Zum Abschluss aber noch meine persönliche Lieblingstheorie:

7.) Es ist alles ein schlechter Witz.

Graf Bobby besucht Graf Mucki und findet ihn von der Haustür, verzweifelt nach seinem Schlüssel suchend. Wo hast ihn denn normalerweise, fragt Graf Bobby. – In der linken Manteltasche. – Und warum schaust dann nicht da?

Weil wir nicht dort suchen, wo wir Gefahr laufen, fündig zu werden. Den Schlüssel nicht in der Manteltasche und die Liebe nicht bei denen, die bereit dazu sind. Weil wir die Sehnsucht brauchen. Nach etwas, das die Widersprüche löst, die uns zerreißen, das uns ganz macht. Und da ist dieser dumpfe Verdacht, dass wir vielleicht nicht alles haben können, nicht gleichzeitig und dass immer irgendwo in uns dieses Loch bleiben wird, das diesen unwiderstehlichen Sog ausübt, der vielleicht die Sehnsucht ist, das nicht gefüllt werden kann, das vielleicht nicht dazu da ist. Denn beim Arschloch wissen wir wenigstens, woran es scheitert, scheitern muss. Aber bei jemand, bei dem die Liebe möglich sein könnte – was, wenn es dann die Liebe ist? Was, wenn das Loch trotzdem bleibt?

Und warum schaust dann nicht da, fragt Graf Bobby. Weil, sagt Graf Mucki, wenn er da auch nicht ist…

Wenn er da auch nicht ist, dann hab ich meine letzte Hoffnung verloren.

ich fliege

SAMSTAG, 13. FEBRUAR 2010

 

hier oben über dem Dach der Welt,nur die Sterne über mir und diese weiche weiße Watte unter meinen Füßen, hier möchte ich ertrinken in friedlichem nachtblau der Tag soll versinken in dieser Stille. Für immer hier, weit weg von allem in absoluter Freiheit. Es ist 2.00 uhr am morgen als die blauen Lichter neben der Rollbahn uns den Weg zurück in die Realität leuchten.

Steinzeit

MONTAG, 1. FEBRUAR 2010

Die Steinzeit ist schuld daran, dass Männer und Frauen so verschieden sind,dass sie nicht dieselbe Sprache sprechen und überhaupt eine vollkommen verschiedene Spezies sind. Die Steinzeit ist schuld, die kann sich nicht wehren.

Ein Essay zum Thema Deutschland

SAMSTAG, 21. NOVEMBER 2009


Du bist Deutschland,wer bin ich?

 

Passend zur WM kam das Klopapier mit Rasenduft…ein Essay zum Thema Deutschland

 

Passend zur WM kam das Klopapier mit Rasenduft, passend zu Silvester die Cavalli Kollektion bei H&M und passend zum Beginn der Haupt-familienausflugs-zeit :Knut. Knutella,Knutig,alles gut Knut,zum knutschen,zum knutteln.Knut als Plüschtier,Knut auf dem Cover der GQ als Gegenstück zu Brad Pitt,Knut der kleine Eisbär der dem Zoo Beschucherquoten in schwindelerregender Höhe bescheert.Knut trinkt aus der Flasche, Knut schläft,Knut spielt,Knut schwimmt.An allem dürfen wir teilhaben,24Stunde 7 Tage die Woche live Übertragung via Internet.Wir sind Knut wir sind Deutschland,eineGesellschaft,die so sensationsgeil und Medien fixiert ist,dass ein kleiner Eisbär einmal auf der Bildfläche erschienen zum Unterhaltungsprogramm einer Nation mutiert.Ist es das was wir suchen,was wir brauchen?Eine heile,weiße Plüschwelt hinter Gitter gezängt,zum anfassen nah?

Eis und eingezwängt=zugefrorene Babyklappen. Emotionslos und stumpf, bei Kaffee und Rührei am Frühstückstisch:“Oh schon wieder ein totes Kind“.Vor der Kneipe,drinnen herrscht Rauchverbot,werden Stimmen laut:Es ist besser so die Jungend von heute hat sowieso keinenRespekt,alles Asoziale,es gibt schon genug Arbeitslose.Weiß,rot,süß,tot.warm,kalt Mütter zu jung Rentner zu alt.Koma saufen vor Züge laufen.Mädchenschlägergangs,Erziehungscamps?Vom Handy aus Pornos schauen neu Emanzipation der Männer gegen die Übermacht der Frauen.Zuviele studieren,zuviele die nur über Möglichkeiten spekulieren.

 

Doch…Wollen wir das wirklich? 4 tote Babys in Kauf nehmen um uns 3 Drogentote zu ersparen?Wäre es nicht unfair diesen Babys Knut 2 vorzuenthalten,zwar icht mehr in Berlin,dafür in Nürnberg.doch das leidige Thema Benzin…Kann man heute noch tanken gehen ohne sofort die Patenschaft für eine Ölförderpumpe in Saudiarabien zu übernehmen.Ach und der Feinstaub,ohne Umweltschmutz kein Umweltschutz,doch wir haben ihn den Filmpreis,trotz Klima zu heiß.Das ist Deutschland dass sind wir,doch wer bin ich?
Komik ist Tragik in Spiegelschrift

 

Happy end in work

vom MONTAG, 23. NOVEMBER 2009

Seit Tagen habe ich Angst vor meinem Handy. Habe den Ton und die Vibration ausgestellt, schleppe es trotzdem die gesamte Zeit mit mir herum nur um alle 3 Minuten das Display anzustarren und das blöde Ding dann wieder enttäuscht in meine Tasche zu stopfen. Wieder hast du anscheinend nicht an mich gedacht.

Das erste wenn ich morgens die Augen auf mache ist das ich an dich denke, und bevor ich einschlafe schicke ich dich regelmäßig in die Hölle und verteufle die ganze Welt.

Ich hab mir das nicht ausgesucht, ich wollte dich gar nicht kennen lernen. Ich konnte früher schon sehr gut ohne dich leben. Früher, als ich dich noch nicht kannte, warst du mir herzlich egal, damals hab ich nicht ein mal an dich gedacht.
Aber, du konntest es ja nicht lassen, du musstest mir ja plötzlich über den Weg laufen.
Hast dich ganz dreist neben mich gestellt,gegrinst und gefragt was ich trinken möchte. Unmöglich wenn du mich fragst. Trinken ? PAH! Angegraben hast du mich , nur um mir das Leben ab diesem Zeitpunkt zur Hölle zu machen.

Hättest du den Kontakt nicht aufgenommen , hätte ich niemals wie eine Wahnsinnige versuchen müssen dir zu gefallen. Hätte nie alle Hebel in Bewegung gesetzt und alle Knöpfe gedrückt um dir über den Weg zu laufen. Hätte mir nie Nächte lang den Kopf rauchig gedacht nur um mir ganz lockere Gesprächsthemen auszudenken, die ich bei Gelegenheit serviere um dich in ein Gespräch zu verwickeln. Ich hätte dich niemals angesprochen, ich hätte dich niemals toll gefunden und ich hätte mich nie nie nie in dich verliebt.

Und als hättest du nichts besseres zutun, steigst du auch noch wunderbar darauf ein. Mein Plan geht wundervoll auf. Wir gehen was trinken, auf die angesagtesten Partys, reden Tage und Nächte lang und nicht nur übers Wetter. Plötzlich kenne ich dich und du kennst mich. Aber ich schaffe es nicht dich zu berühren. Ich trau mich nicht. Und der Herr, macht auch keine Anstalten! Bezahlst mir die Getränke, machst mir Komplimente. Ich schwebe im 7. Himmel. Wie kannst du nur?
Was fällt dir ein so nett zu mir zu sein? Wie kommst du dazu so charmant zu sein? Und wer hat dir eigentlich erlaubt so unverschämt intelligent und gut aussehend daher zu kommen?

So … und jetzt?
Hab dich jetzt schon länger nicht mehr gesehen, aber andauernd – spätestens wenn ich wieder ein kleines bißchen bei verstand bin und nicht mehr alle 3 Minuten an dich denken muss- meldest du dich wieder per Sms, fragst mich wies mir geht, was ich so mache.
Denkst du etwa ich bin im Stande “Nein” zu sagen?
Ja, was denkst du dir eigentlich dabei?
Du machst mir echte Hoffnungen, immer wieder, immer zu. Und wenn ich dir dann gegenüber sitze fühle ich mich wie ein kleiner Sozialfall.
Denkst du etwa, ich hätte nichts besseres zu tun als stunden lang zu beten das endlich mein Handy klingelt, das du dich endlich meldest? Denkst du ich bin darauf angewiesen das du mich beschäftigst als hätte ich keine anderen Freunde?
Bin ich so hässlich? Ich fühl mich wie ein riesiger verwarzter Blauwal, fett und hässlich , seit Wochen, DANKESCHÖN!
Bin ich so uninteressant , das du deine soziale Ader an mir befriedigst?

Ich fange an zu heulen wenn ich “Frank der Weddingplaner” im TV sehe oder irgendeine andere rührselige Schnulze. Ich will gar keine anderen Freunde mehr haben. Ich will auch nicht mehr mit dir Kaffee trinken oder ins Kino.
Ich will dich verdammt noch mal haben , für mich allein!
Ich will das du mich willst. Und ich leide ohne dich! Und weißt du was?
DAS IST DEINE SCHULD…
Wie gesagt, ich wollte dich nicht kennen lernen. Du warst der , der zu blöd war um zu wissen dass ich meinen Latte immer mit Zimt trinke.

Ich kann dir auch noch was sagen! Du bist der häßlichste, neunmalklügste, Traumtyp den ich kenne.
Und ich erwarte eine Entschuldigung … denn ich glaube ich liebe dich

 

Hello world!

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