Erst Weltende, dann Jahresende.

Ich persönlich hätte ja das Weltende bevorzugt, dann hätte das alles mal ein Ende. Diese Nörgelei, das missbrauchte Vertrauen, das Warten auf wasauchimmer und die ständigen Kopfschmerzen wie das Leben doch noch zu dem werden kann, was es sein soll. Aber leider ist mein Wunsch nicht in Erfüllung gegeangen, wie das mit Wünschen meistens so ist. Was passiert eigentlich mit diesen unerfüllten Wünschen? – Was für ne Frage , die gehen einfach nicht in Erfüllung. Punkt.

Dann eben das Jahresende.Wobei das genau dasselbe ist. Man macht sich Vorsätze , an die man sich eh nicht hält. Das ist als ob man sich selbst seine Wünsche nicht erfüllt.

Mal sehen, was hat dieses Jahr so gebracht?
Minus : Gefühlte 1342 Nerven, die es mich gekostet hat
Plus: 2 Fältchen haben sich abgezeichnet
Minus: 5,0 Freunde
Plus: 1,0 gescheiterte Beziehungsanfänge
Minus: auf dem Konto
Plus: Gelernt, sich nur uf sich selbst zu verlassen
Minus: 2 Kilo
Plus: Unistress
Minus: Erwachsen werden

Meine Vorsätze:
-Mit dem Rauchen aufhören… 
ungefähr wie jedes Jahr.

-Weniger Liebe und Zeit in Menschen investieren, die einem dannach in den Hintern treten… 
das sag ich mir jedes Mal.

-Mehr Lernen…. 
Ich klinge wie meine Mutter.

-Finger weg von emotionalverstörten, komplizierten, selbstverliebten Männern…. 
kein Kommentar

– Keine Drogen mehr… 
daran könnte ich mich sogar halten.

-Weniger Trinken… 
ich fang gerade erst an.

-Mehr Sport…. 
ich glaub das wird dieses Leben nix mehr.

Eigentlich ist es  jedes Jahr dasselbe…

und jedes Jahr steckt man neue Euphorie und Hoffnung in den Jahreswechsel. Dabei kann man alles nur nehmen wie es kommt und wenn es neue Freunde, eine neue Liebe und ein Diätcamp mit Suchtklinik sind. Ich hau jetzt noch mal auf den Putz, die Vorsätze gelten ja erst für 2013.

Goodbye Friedefreudeeierkuchenland!

Unsere Playlists sind voller Rock ’n Roll, der Naivität der Vorstadt und der Hoffnung auf glorreiche Abenteuer. Wir waren Freunde, randvoll gefüllt mit vielem, was wir nie zu träumen gewagt hätten.

Vertrauen ist ein echt seltsames Ding.
Es ist die ganze Zeit da und keiner weiß woher es kommt.

Es ist eines der kleinen Gefühle die da sein müssen, damit man sich wohl fühlt. Angekommen, im Heimathafen.
Ohne dieses winzige, aber dennoch so bedeutende Gefühl wirkt es nicht mehr vollständig.

Dieses kleine Ding, das leider so leicht verloren gehen kann.
Ohne dieses kleine Gefühl, das auf einmal ganz schön groß wirkt, ist alles anders.Bunte Fröhlichkeit, getrübt mit grauen Flecken der Einsamkeit und schwarzen Punkten der Enttäuschung.

Schweigen. Das ist wohl das Beste, wenn man nichts Nettes zu sagen hat.

Du hast nur dagestanden, ihm hinterher gesehen und geseufzt.
Es kommt schon wieder, das hast du noch gedacht, aber so ist es nicht.